Google hat in dieser Woche 429 Sicherheitskorrekturen für den hauseigenen Web-Browser Chrome bereitgestellt. Nach Herstellerangaben werden zahlreiche dieser Schwachstellen mit kritischem und hohem Schweregrad eingestuft. Nun haben die Browser-Entwickler Microsoft und Vivaldi nachgezogen und ihre Produkte ebenfalls auf Basis des aktuellen Chromium-Unterbaus abgesichert.
Die Versionen Edge 149.0.4022.52 und Vivaldi 8.0 (Build 4033.44) enthalten die jüngsten Chromium-Sicherheitskorrekturen (plus weitere Problembehebungen und Optimierungen). Die Hersteller empfehlen den Anwendern eine baldige Installation verfügbarer Sicherheitsupdates. Die beiden Web-Browser setzen macOS Monterey 12 oder neuer voraus, wobei im Sommer die Systemanforderungen angehoben werden – neue Versionen benötigen künftig mindestens macOS Ventura 13.

Bild: Vivaldi.
Vivaldi zeichnet sich durch einen großen Funktionsumfang und viele Einstellungsoptionen aus und verfügt über E-Mail-Client, RSS-Reader, Kalender, VPN-Client (via Proton) und Übersetzungsfunktion (basierend auf Lingvanex). Das kostenfreie Programm richtet sich an Power-User, die umfangreiche Kontrolle über einen Web-Browser haben möchten.
Da Edge eng mit Microsoft 365 und Anwendungen wie Microsoft Teams verzahnt ist, bietet sich der Browser vor allem für Anwender und Unternehmen an, die Microsofts Cloud- und Software-Dienste intensiv nutzen. In Edge ist die Microsoft-Suchmaschine Bing voreingestellt.
